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Zukünfte dekolonisieren – Kritische Blicke auf „grüne“ Technologien

© Doris Banspach

11.05.2026 - Die Energiewende gerecht gestalten!

Zukünfte dekolonisieren: Keine Transformation auf Kosten anderer – globale Verantwortung bei Energiewende ernst nehmen!

„Grüne“ Technologien wie Batterien, Solaranlagen oder Elektroautos lassen den Bedarf an Rohstoffen in die Höhe schießen. Die Tagung „Zukünfte dekolonisieren – Kritische Blicke auf ‚grüne‘ Technologien“ am 9. Mai 2026 im Kulturzentrum Merlin in Stuttgart machte deutlich: Die für die Energiewende benötigten Rohstoffe werden überwiegend im Globalen Süden abgebaut und dies häufig unter Bedingungen, die mit Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen und sozialen Ungleichheiten einhergehen. Nötig sind verbindliche politische Rahmenbedingungen, die Menschenrechte und Umweltstandards entlang der gesamten Lieferkette sichern. Gleichzeitig betonten die rund 40 Teilnehmenden die zentrale Rolle der Zivilgesellschaft: Nur durch kontinuierliches Engagement, internationale Vernetzung und öffentlichen Druck können gerechtere Strukturen geschaffen werden.

„Für viele Menschen in unseren Regionen bedeutet der Abbau von Rohstoffen nicht Entwicklung, sondern Verlust – von Land, von Wasser und von Lebensgrundlagen.“

Mamadou Diallo, NaturFreunde im Senegal (ASAN), machte in seiner Videogrußbotschaft deutlich, wie stark lokale Gemeinschaften unter den Folgen von Rohstoffabbau und Umweltveränderungen leiden und wie wichtig internationale Solidarität ist: „Für viele Menschen in unseren Regionen bedeutet der Abbau von Rohstoffen nicht Entwicklung, sondern Verlust – von Land, von Wasser und von Lebensgrundlagen. Wenn wir über eine grüne Zukunft sprechen, dann muss sie auch für uns gerecht sein“, betonte Mamadou Diallo.

Dr. Gunne Dolgor Guntsetseg, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) hob hervor, dass globale Gerechtigkeit eine zentrale Voraussetzung für eine nachhaltige Transformation ist: „Die Energiewende darf nicht auf Kosten anderer Regionen stattfinden. Wenn wir Klimaschutz ernst nehmen, müssen wir auch globale Verantwortung übernehmen und bestehende Machtverhältnisse kritisch hinterfragen.“

Felix Henn, Werkstatt Ökonomie / KASA, sagte mit Blick auf Namibia und die deutsche Verantwortung in der Rohstoffpolitik: „Das Beispiel des Grünen Wasserstoff-Projektes Hyphen in Namibia zeigt, dass die Energiewende nicht auf Kosten derjenigen umgesetzt werden darf, die bereits von kolonialer Gewalt und Enteignung betroffen waren. Deutschland kann nicht glaubwürdig von nachhaltiger Transformation sprechen, solange neue Energiepartnerschaften koloniale Ungleichheiten fortschreiben statt historische Verantwortung ernst zu nehmen.“

Eindrücklich zeigten Vertretende internationaler Partnerschaften auf, dass lokale Gemeinschaften nicht ausreichend in Entscheidungen einbezogen werden, die ihre Lebensgrundlagen betreffen.

Die Teilnehmenden fordern, dass sowohl beim Ausbau erneuerbarer Energien als auch beim Abschluss neuer Rohstoff- und Energieprojekte die Rechte der lokalen Bevölkerung konsequent geachtet und Umweltfolgen minimiert werden. Transparenz, Mitbestimmung und faire Verteilung der Gewinne müssen dabei zentrale Leitlinien sein. Die Veranstalter kündigten an, das Thema weiter zu vertiefen und den Dialog zwischen lokalen Initiativen, internationalen Partnern und politischen Entscheidungsträger*innen auszubauen. Denn klar ist: Eine wirklich nachhaltige Zukunft kann nur global gerecht gestaltet werden.

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