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Vizepräsident aus Senegal in Heilbronn

Klima-Aktionstag der NaturFreunde mit 180 Teilnehmerinnen

Plenum

 

OB Linsmeier

v.l.n.r.

Andreas Linsmeier, 1.Vorsitzender NF Württemberg

Oberbürgermeister Harry Mergel, Heilbronn

 

Alex Mamadou-Wolf HarryMergel Gross 2

v.l.n.r.

Alexander Habermeier, Umweltreferent der NF Baden-Württemberg

Mamadou Mbodji, Vizepräsident NF International

Wolf Theilacker, Dolmetscher

Harry Mergel, Oberbürgermeister Heilbronn

 

„Klimaflucht aus Afrika"

Unter Federführung der Naturfreunde Baden-Württemberg, organisierte ein Bündnis aus DGB, Lokaler Agenda und der Energiewende, am 3. Oktober einen Klima-Aktionstag im Gewerkschaftshaus Heilbronn.

"Mit so vielen Besuchern haben wir wirklich nicht gerechnet", freut sich Alexander Habermeier, Umweltreferent der NaturFreunde.

Bereits der Klima-Workshop am Nachmittag war mit über 30 Teilnehmerinnen hervorragend gebucht. Dass sich dann am Abend zum Vortrag des Senegalesen Mamadou Mbodji 180 Menschen einfanden, begeisterte die Veranstalter. Unter den zahlreichen Gästen auch Oberbürgermeister Harry Mergel. In seinem Grußwort wies er darauf hin, dass Heilbronn mit der Klimaschutzleistelle und einem Klimamanager gut aufgestellt sei.

Herr Mbodji, Vizepräsident der NaturFreunde International, machte zu Beginn seines Vortrages deutlich, dass sich die afrikanischen Länder ohne die Hilfe des Nordens, nicht in ausreichender Weise an den Klimawandel anpassen könnten. Der Norden sei auch dazu verpflichtet, denn Afrikas Anteil an der Produktion von Treibhausgasen läge unter 4%, es trage aber 95% der Lasten und Folgen. Trockenperioden, Ernteausfälle, die zunehmende Wüstenbildung und der Landverlust an das Meer verstärke die Flucht aus ländlichen Gebieten erheblich. 65 Millionen Menschen seien innerhalb Afrikas bereits auf Wanderschaft. "Diesen Menschen müsse dringend eine Lebensperspektive gegeben werden, ansonsten sei es nur eine Frage der Zeit, bis sie ihr Weg nach Norden führe", gab Mbodji zu bedenken. Neben der dringend benötigten Hilfe von Staaten und großen internationalen Organisationen, hält er Klimapartnerschaften auf kommunaler Ebene und zwischen Nichtregierungsorganisationen wie den NaturFreunden für ausgesprochen wichtig. "Gerade Kleinprojekte seien ein wichtiger Motor für eine positive Entwicklung", so Mbodji.

An diesem Abend wurde dann auch gleich für ein Ausbildungszentrum im Senegal gesammelt. In diesem Zentrum erlernen Frauen traditionelle Handwerksberufe, aber auch Betriebsführung. Rund 800 € würden hierfür gespendet. Das Bündnis sagt recht herzlichen Dank!

 

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